Von der Schwierigkeit des ErwachsenwerdensU-Bahn

Bin ich schon tot? Auf diesem Blog sind seit Mai 2013 keine Einträge mehr erschienen. Inzwischen ist ein Jahr vergangen. Ein weiteres Jahr auf dem Weg zum Erwachsenwerden.

Älter? Ja. Reifer? Auf keinen Fall!

Ich bin immer noch Mitt 20 und ohne Plan. Wieso muss das auch so schwierig sein, warum kriegen das andere hin, ich aber nicht?

Heute saß ich in der U-Bahn. Mir gegenüber ein junger Typ. Etwas dunklere Haut, modisches Outfit, eine Frisur, die viel besser ist als meine. Sportlicher Körper. (Verdammt, ich muss mich auch mal im Fitnessstudio anmelden). Es war so eine U-Bahn ohne einzelne Waggons. Jedenfalls lief da ein kleines Kind, vielleicht zwei Jahre alt, an der Hand seines Vaters die ganze U-Bahn entlang. Als es an dem Typen vorbei kam, blickte er von seinem Buch hoch und grinste das Kind an. So ganz kurz, vielleicht eine Sekunde. Keiner hat’s gemerkt, aber ich habe genau in diesem Moment in sein Gesicht gesehen. Ertappt.

Ich habe mich selbst ertappt, wie ich erkannte, dass der Typ mir gegenüber vielleicht zwei Jahre älter als ich war, aber wahrscheinlich schon längst reif für eine Familie. Irgendwann beginnen Jungs nämlich, Kinder nicht mehr nervig sondern so was wie süß zu finden. Dann heißt es zuschlagen, liebe Frauen!

Ich bin davon noch so weit entfernt, wie alle U-Bahnen Berlins zusammengenommen.

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