In zehn Minuten vom Flughafen…

Tegel Airport Foto: A. Currell / fllickr

Tegel Airport Foto: A. Currell / fllickr

Ein Kollege und inzwischen guter Freund von mir arbeitet jetzt in Zürich. Er kommt für das Wochenende nach Berlin. Am Freitagabend habe ich ihn vom Flughafen abgeholt. Inzwischen hat es jeder in Deutschland zwangsweise mitgekriegt: Berlin und seine Flughäfen, das ist so eine Sache.

Der eine Prestigeflughafen „Willy Brandt International Airport Berlin Brandenburg“ – kurz BER – ist bald demnächst nie später mal fertig. Deswegen sind Tegel (Foto) und Schönefeld noch ne Weile in Betrieb. (Wobei man munkelt, dass sie wohl noch ewig in Betrieb bleiben.)

Ich bin ganz froh, dass mein Freund in Tegel gelandet ist. Ich mein, ganz ehrlich, wer baut denn einen Flughafen außerhalb der Stadt hin? Schönefeld und der BER, sofern er denn mal öffnet, sind gefühlte Lichtjahre von zu Hause entfernt. Tegel hingegen ist einfach per U-Bahn und Bus zu erreichen. Halbe Stunde, fertig. Das ist so ein bisschen wie die berühmte Rede von Edmund Stoiber, nur in echt.

In Tegel steigst du aus und bist im Grunde genommen in zehn Minuten… ach lassen wir das. So kam es, dass ich ihn nicht nur vom Flughafen abholen konnte, sondern dass wir auch noch ein Kaltgetränk zu uns genommen haben. Vom BER hätten wir ja ewig wieder zurückgebraucht.

Danke Wowi, lassen wir das mit dem BER doch einfach sein.

Die Sache mit dem Handwerk

Michael Staudinger  / pixelio.de

Michael Staudinger / pixelio.de

Tja, da stehst du da. Früher hat sich Daddy drum gekümmert, wenn ein Bild an die Wand ein Schrank aufgebaut oder etwas repariert werden musste. In der eigenen Wohnung, muss man selbst ran. „Daddy” wohnt 250 Kilometer weit weg. Ich bin ja handwerklich nicht ein Volltrottel, aber es ist schon bequemer, wenn es jemand macht, der wirklich Ahnung davon hat.

Mist, das Wasser läuft nicht mehr richtig ab. Also schnell unter die Badewanne gekrochen, das macht man doch mit links. Ja, nee, weder mit rechts noch mit links konnte ich das Problem selbst beheben. Vermieter anrufen, auf Handwerker warten und – oh Gott, am wichtigsten – vorher aufräumen.

Alles halb so wild, dafür gibt es Handwerker. Aber Daddy fragen ist halt doch einfacher (und schneller) als Vermieter anrufen, aufräumen, nen Tag frei nehmen und auf den Handwerker warten.