10 Wahrheiten, die wir niemals aussprechen würden

  1. Allein schlafen ist erholsamer
  2. Mülltrennung interessiert keinen
  3. „Konservativ“ ist negativ besetzt, aber wir sehnen uns alle nach Beständigkeit und Werten
  4. Die Schulzeit war die beste Zeit unseres Lebens
  5. Wenn Freunde von uns in eine Beziehung kommen und wir Single sind, freuen wir uns insgeheim nicht sonderlich doll
  6. Wir lesen lieber Boulevard- und Klatschzeitungen als Zeitungen und Magazine mit langen, seriösen Texten
  7. Wir posten bei Facebook nur positive Ereignisse und wollen damit zumindest ein bisschen Neid bei anderen erzeugen
  8. Schreiende und weinende Kinder nerven
  9. Wenn wir bettelnde Menschen auf der Straße sehen, versuchen wir auszuweichen
  10. Wenn wir Menschen entgegen kommen, die wir nicht mögen, es unangenehm ist, sie anzusprechen (z. B. Ex-Partner), oder wir deren Namen nicht mehr wissen, kramen wir unser Handy raus und tun so, als würden wir eine SMS lesen oder schreiben
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Das erste Treffen danach

Die Trennung ist eigentlich nicht gar nicht so lange her. Was geblieben ist, sind viele offene Fragen. Doch seit dem sind ein paar Wochen vergangen. Und nun steht es an, das lang ersehnte Treffen.

Wie wird es sein? Wie wird man sich begrüßen? Was wird man fragen?

Und dann, dann sind die offenen Fragen gar nicht mehr so wichtig. Man redet übers Wetter, wie es einem so geht, was es Neues gibt. Das alltägliche Bla Bla zwischen zwei Menschen, die sich eigentlich gar nicht so gut kennen. Du ringst dich durch, die Fragen zu stellen, die dich vor einigen Wochen noch gequält haben. Doch die Antwort ist dir eigentlich schon egal, sobald die Frage ausgesprochen ist.

Du hörst trotzdem zu. Und während du hörst, was dort gesagt wird, in dem Café an der belebten Straße, wo nebenan ein kleines Kind spielt, ein Kellner die dreckigen Tassen vom Tisch räumt und die Leute auf der Straße vorbeigehen, merkst du nur eines:

Es ist gut, wie es jetzt ist.